Exotische Wildheit trifft auf extreme Formstabilität und Härte
Verleihen Sie Ihrem nächsten Messerprojekt einen unverwechselbaren, markanten Charakter. Tigerwood (auch bekannt als Muiracatiara) besticht durch seine lebendige Zeichnung: Kräftige, dunkelbraune bis tiefschwarze Streifen durchziehen den anfangs orange- bis hellroten Grundton und erinnern an die Fellzeichnung eines Tigers. Unter Lichteinfluss dunkelt das Holz zügig nach und entwickelt einen tiefen, edlen rotbraunen Grundfarbton mit herausragender Tiefenwirkung.
Mit einer Dichte von ca. 1,1 g/cm³ gehört Tigerwood zu den schweren Harthölzern. Es ist extrem widerstandsfähig gegen mechanische Abnutzung, Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse.
Ihre Vorteile im Überblick:
Einzigartige Maserung: Jedes Schalenpaar ist ein Unikat mit individuellem Streifenmuster.
Hohe Formstabilität: Minimales Quell- und Schwindverhalten - verzieht sich kaum nach der Montage.
Hohe Dichte & Härte: Bietet Langlebigkeit und eine angenehme, satte Haptik bei Griffen aller Art.
Hervorragend bearbeitbar: Trotz hoher Härte lässt sich das Material präzise sägen, fräsen, schleifen und auf seidigen Hochglanz polieren.
Perfekte Griffdimensionen: 150 x 58 x 9 mm bieten ausreichend Spielraum für gängige Full-Tang-Messer, Jagdmesser, Küchenmesser und Outdoor-Klingen.
Technische Daten:
Produktart: Griffschalen-Paar (2 Stück)
Maße je Schale: ca. 150 x 58 x 9 mm
Botanische Bezeichnung: Astronium lecointei
Handelsnamen: Tigerwood, Muiracatiara, Rio Doussie
Herkunft: Südamerika (Brasilien)
Dichte: ca. 1,1 g/cm³ (sinkt in Wasser)
Farbton: Orange/Hellrot mit schwarzen Adern; dunkelt zu einem satten Rotbraun nach (Splintbereich graubraun)
Praxishinweise zur Verarbeitung:
Werkzeugwahl: Aufgrund der hohen Materialdichte empfiehlt sich der Einsatz von scharfen Werkzeugen (z. B. Hartmetall- oder frischen Schleifbändern), um Brandspuren am Holz zu vermeiden.
Oberflächenfinish: Tigerwood lässt sich trocken sehr fein ausschleifen. Die dichte Zellstruktur nimmt Öle und Wachse gleichmäßig auf und erzeugt ohne großen Zusatzaufwand eine spürbar glatte, edle Griffoberfläche.
Verklebung: Wie bei vielen dichten Tropenhölzern empfiehlt sich vor dem Verkleben mit Epoxidharz ein kurzes Entfetten der Klebeflächen (z. B. mit Aceton), um maximale Haftfestigkeit am Erl zu gewährleisten.

