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Tiefe Bohrungen ohne Abdriften: Die perfekte Passung für verdeckte Messererle

Der Bau eines klassischen Steckangelmessers (Hidden Tang) verlangt Präzision über die gesamte Grifflänge. Ob traditioneller Hirschhorngriff beim Nicker, skandinavisches Puukko oder einteiliger Holzgriff: Standardbohrer sind schlichtweg zu kurz. Das gefährliche „Nachbohren“ von zwei Seiten oder das Verlängern von Bohrern führt fast immer dazu, dass die Bohrung verläuft, die Griffoberfläche beschädigt wird oder die Klinge am Ende schief im Griff sitzt.

Dieser überlange HSS-G Qualitätsbohrer löst dieses Problem zuverlässig. Gefertigt aus vollgeschliffenem Hochleistungsschnellarbeitsstahl bietet er eine enorme Bohrtiefe bei gleichzeitig hoher Rundlaufgenauigkeit. Der präzise Kreuzanschliff sorgt dafür, dass der Bohrer exakt im Zentrum ansetzt, während die speziell geformten Spannuten auch bei tiefen Bohrungen Holz- und Hornspäne zügig nach oben fördern.

So fertigst du tiefe, maßhaltige Kanäle für die Messerangel in einem Zug – ohne Überhitzen, ohne Klemmen und ohne böse Überraschungen beim Verkleben.

Deine Vorteile auf einen Blick:

  • Extra lange Ausführung: Erreicht mühelos die volle Grifflänge bei Steckangel- und Verdeckterl-Messern.

  • Hohe Richtungsstabilität: Formstabiler Schaft minimiert das seitliche Abdriften in ungleichmäßigen Holzmaserungen und Hornkanälen.

  • Präziser Kreuzanschliff: Zentriert sofort sicher an und verhindert Ausbrüche am Bohrungsrand.

  • Effiziente Spanabfuhr: Tief geschliffene Spannuten transportieren Späne sauber ab und senken die Hitzebelastung im Bohrkanal.

  • Materialübergreifend: Entwickelt für zähe Harthölzer, stabilisiertes Holz, Hirschhorn, Geweih, Knochen, Buntmetall-Zwischenlagen und Kunststoffe.

Typische Einsatzbereiche im Messerbau:

  • Tieflochbohrungen für Steckangeln (z. B. Jagdnicker, Hirschhornmesser, Küchenmesser im Wa-Stil)

  • Durchgangsbohrungen bei verschraubten Knäufen und Endkappen

  • Bohren tiefer Hohlräume für verdeckte Epoxidharz-Verklebungen

  • Passgenaue Bohrungen durch mehrteilige Griffaufbauten (Holz, Horn, Spacer, Lederringe)

Werkstatt-Tipp von Stefan Steigerwald:

„Beim Tieflochbohren in Holz oder Horn gilt die goldene Regel: Regelmäßig lüften! Tauche etwa 10 bis 15 mm tief ein, ziehe den Bohrer bei laufender Maschine ganz heraus, um die Späne auszuwerfen, und setze erst dann den nächsten Stoß an. Dadurch verhinderst du, dass sich Späne im Grund festfressen, das Material durch Reibungshitze verbrennt oder der Bohrer im Werkstück blockiert.“

Präzisions-Spiralbohrer lang (HSS-G)

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